Die atomare Aufrüstung der Russischen Föderation

Autor: Gregor Roos

Die atomare Aufrüstung der RF bzw. Russlands wird von Präsident Waldimir Putin mit seinem Verteidigungsminister Armeegeneral Sergei Schoigu vorangetrieben. Sie zielt darauf, bei der nuklearen Rüstung mit den USA gleichzuziehen, denn die amerikanischen Pläne für den Aufbau einer globalen Raketenabwehr bereiten in Moskau Sorgen. Bisher sorgte die in der Ukraine gebaute ex-sowjetische Interkontinentalrakete RS-20W für das globale Gleichgewicht. Das Folgemodell Sarmat soll die ukrainische Wojewoda weit übertreffen. Die Endfertigung erfolgt in Krasmasch. Der Probestart ist vor Ende 2016 vom Weltraumbahnhof Plessezk bei Archangelsk geplant. Auch Raketen für atomare U-Boote werden in Krasmasch gebaut, Es handelt sich um die seegestützten Raketen von Typ Sinewa 2016, die nach dem Generalkonstrukteur Wladimir Degtjar mit 11 000 km die grösste Reichweite unter allen seegestützten Feststoffraketen erreiche. Die dritte Generation von U-Booten in der Russischen Föderation, die derzeit die atomare Abschreckung bildet, wird bis 2030 von der vierten Generation der U-Boote vom Typ Borej abgelöst werde, wie Generaldirektor Nasarko ankündigte.

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