Eine Meinung zur Ukraine und Krim

Ein Beitrag von Jürg und Alexandra Neuhaus

Unsere Meinung betr. Ukraine und Krim nach vielen Recherchen und ich will hier klar festhalten, dass ich weder Freund von Russland noch von Amerika bin.

„Man dringt nicht einfach, unter falschen Vorwänden in ein Land ein, um seine Interessen durchzusetzen.“ Das sagte ausgerechnet der amerikanische Aussenminister. Was war da in Afghanistan, Bosnien und zwei mal im Irak, der Insel Diego Garcia wo die ganze Bevölkerung kurzerhand von Ihrer Insel deportiert wurde. War das nicht Amerika? Wer hat über 700 (Sieben Hundert) Militärbasen auf der ganzen Welt, mit über 250’000 Mann. Wer ist jetzt mehr Imperialist Russland oder Amerika? Und wie viele hat Moskau?

Es ist erschreckend zu lesen, wie jetzt die westliche Presse, die EU und die NATO, bei der Krise in der Ukraine, auf Putin zeigt und alles den Russen in die Schuhe schiebt, wo doch erwiesenermassen, Amerika die Demonstrationen auf dem Maidan Platz in Kiew organisiert und finanziert hat. Was hatte Mc Cain auf dem Maidan Platz zu suchen? Sicher war er nicht zum Spass angereist. Aber dass da die westliche Presse, mal harte Kritik an diesen internationalen Gesetzes Verletzungen anbringen würde, wird wohl immer ein Wunschtraum sein. Das ist auch nicht gut möglich, muss doch bei den grossen Verlagshäusern, die schreibende Zunft unterschreiben, nicht gegen den grossen Bruder über dem Teich, negative Äusserungen zu schreiben.

Schauen wir doch mal einige Jahre zurück. Nach dem Kollaps der ehemaligen Sowjetunion war doch eine grosse Entspannung zwischen  Russland und dem Westen festzustellen. Die Amerikaner waren doch so froh, die Russischen„Space Shuttle“ zu benutzen um zur MIR zu gelangen, obwohl Amerika während 10 Jahren die gesamte Russische Erdöl Produktion abführte ohne auch nur einen Rubel zu bezahlen.

Als der Stern des damaligen Präsidenten Jelzin langsam erlöschte, waren die Verwaltungsgebäude in Moskau voll von Amerikanern, welche die Gesetze der neuen Rossija ausarbeiteten. Schulbücher waren bereits gedruckt, mit Bildern auf der letzten Seite, von 4 Amerikanischen Präsidenten. Für den russ.Präsidenten war kein Platz.

Die schlimmsten Kriminellen (Oligarchen) stahlen Milliarden Dollars vom Russischen Staat um sie im Westen zu waschen, was sie heute noch machen. Putin hat diese Machenschaften versucht zu stoppen, um die Lage im Lande zu stabilisieren.

Wie unfähig die EU und die NATO waren und sind, zeigen die sog. Sanktionen.Europa braucht doch das Russische Gas und die Amerikaner die Russische Raumfahrt. Ich warte nur bis Putin die Amerikaner auf der Erde sitzen lässt.

Die Unterstützung der Demonstration auf dem Maidan Platz in Kiew ist nicht die erste Provokation der Amerikaner, denken wir an den Raketen Schutzschild in Polen, vor den Toren Russlands, mit der fadenscheinigen Ausrede, Europa vor den Iranern zu schützen. Auch damals zeigte sich die Unfähigkeit der EU und der NATO, den Amerikanern Einhalt zu gebieten.

Jetzt sprechen die europäischen Medien wieder vom kalten Krieg. Zeigen mit dem Finger auf den bösen Putin. Er ist sicher kein Engel, doch bedenken wir:Russland hat den Westen noch nie militärisch angegriffen.

Wie oft wurde Russland, vom doch so selbst gefälligen braven Westen, angegriffen? Es sollte ein Muss sein, den studierenden Journalisten erstmals die Geschichte nahe zu bringen und ihnen Mut zu machen, die Wahrheit und nicht den Willen der Amerikaner den Menschen vor zu lügen. Doch kein Verlagshaus und weder Radio noch Fernsehen, würden die Kommentare veröffentlichen.

Zum Beispiel die Weiss Geld Strategie der Schweizer Banken. Denken wir an die ca. 400 Russischen Oligarchen im Kanton Zug. Soll mit einer sagen wie man in Russland als nicht krimineller ein reicher Oligarch wird??? Sie sind alle wärmstens Willkommen, besonders in der Schweiz, wo doch sich die Schweizer Banken heute mit ihrer weiss Geld Strategie brüsten, wissend wo das Geld herstammt.

Das sind einige Punkte über die Krise in der Ukraine, wenn ich mal beide Seiten betrachte.  Es gäbe noch so viel zu erwähnen, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt.

Alexandra und Jürg Neuhaus, Jeddah

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