Archiv der Kategorie: Allgemein

BREXIT und das endlose Schwarzpeterspiel

On 1st April parliament voted on 4 options for BREXIT.

229 out of 645 MPs voted against ALL 4 options. 223 of these were conservative or DUP.

It included Boris Johnson and Jacob Rees-Mogg.

Most of parliament agreed to at least one proposal, over 80 agreed to all 4 options (most of whom were Labour).

If Boris and Jacob (just them) had voted in favour of Ken Clarke’s proposal* instead of against it then parliament would have agreed on BREXIT.

Now Boris and Jacob say that it is parliament blocking BREXIT.

Source: Jim Stewart, 30. September 2019, Liverpool, UK

—————————————————————————————————————————

Am 1. April hat das britische Parlament über 4 BREXIT-Varianten abgestimmt.

229 von 645 MP waren gegen alle 4 Optionen. 223 MP gehörten der Konservativen oder Democratic Unionist Party an.

Dazu gehören auch Boris Jonson und Jacob Rees-Mogg.

Die meisten Parlamentarier haben mindestens einem Vorschlag zugestimmt, wobei über 80 für alle vier Optionen gestimmt haben (meist Mitglieder der Labour Party).

Wenn Boris und Jacob (nur die beiden) für den Vorschlag von Ken Clarke (Zollunion mit der EU, motion C, Divison Nr. 397*) gestimmt hätten, anstatt gegen ihn, dann hätte das Parlament eine Übereinkunft betreffend BREXIT gefunden.

Boris und Jacob sagen jetzt, das Parlament blockiere den BREXIT.

*https://commonsvotes.digiminster.com/Divisions/Details/666

Marcel Zwygart MA, Vorstandsmitglied FOW, 09.10.2019

 

Der nukleare Unfall im Weißen Meer vom 8. August 2019 am Raketentestgelände in Njonoksa

Die Daten der Russ. Strahlenmessstationen wurden nach dem nuklearen Unfall im Weißen Meer am 8. August 2019 nicht an die Comprehensive Nuclear-Test-Ban Organisation (CTPTO*) der IAEA** übermittelt. Als Begründung wurde genannt das diese Daten auf freiwilliger Basis an die UNO Behörde übermittelt werden. Die Übermittlung der Daten ist jedoch vertraglich geregelt. Durch die Messergebnisse könnten ev. Rückschlüsse auf die Art des Reaktors, welcher für die Test benutzt wurde, gezogen werden. Die Messungen sind jetzt wieder „Back to Normal“. Die (nicht)Messergebnisse werden direkt an die IAEA Mitgliedstaaten übermittelt.

*Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO; International Atomic Energy Agency, IAEA) ist eine autonome wissenschaftlich-technische………
https://en.wikipedia.org/wiki/International_Atomic_Energy_Agency
** https://en.wikipedia.org/wiki/Preparatory_Commission_for_the_Comprehensive_Nuclear-Test-Ban_Treaty_Organization

Marcel Zwygart MA, Vorstandsmitglied Forum Ost-West, 30.09.2019, Wien

Il y a cent ans : le programme pour la paix dans le monde du président Wilson

Fin 1918, le président américain W. Wilson se rend à la conférence de paix de Paris avec, dans ses bagages, ses célèbres « quatorze points » présentés au début de l’année devant le Congrès. Cette « feuille de route » a pour objectif d’asseoir durablement la paix en Europe et dans le monde, notamment par la défense du principe du droit des peuples à disposer d’eux-mêmes.

Frileuses, à l’origine, de soutenir l’autodétermination des peuples de l’empire austro-hongrois (entre autres afin d’éviter une déstabilisation des Balkans et de « faire des étincelles » dans les colonies), la France et la Grande-Bretagne vont pourtant se rallier à cette idée entre 1917 et 1918. Ce revirement est principalement dû à la peur du bolchévisme : le soutien aux nationalismes sera perçu comme un exutoire aux tentations révolutionnaires dans les empires aux abois. Ainsi, à la conférence de Paris, des Etats polonais et tchécoslovaque apparaîtront sur les cartes redessinées de l’Europe.

Mais les régions germanophones des Etats vaincus n’auront pas cette chance : le danger qu’elles finissent par créer une grande entité politique germanique et autodéterminée au cœur du continent (quid d’une intégration de l’Autriche à l’Allemagne, quid des Sudètes – ces habitants de la Bohême germanophone qui luttent contre leur appartenance à la Tchécoslovaquie fin 1918 ?) est manifestement trop grand. Des frustrations nationales naîtront alors… qui seront alimentées, en partie, par les fascismes et autres autoritarismes rampant dans l’Europe centrale d’après-guerre.

Les quatorze points de Wilson (en anglais et en allemand) :

https://forumostwest.ch/pdf/Dokumente/1909_FOW_14ptsWilson.pdf

Frédéric Steputat, ce 29 septembre 2019.

Ukraine : une résolution du conflit au point mort ?

La résolution du conflit en Ukraine orientale est-elle au point mort ? Au début du mois, la situation semblait pourtant se débloquer avec un signal positif, i.e. l’échange par la Russie et l’Ukraine de 35 prisonniers chacun, complété par le retour de 24 marins ukrainiens arrêtés par les gardes-côtes russes en 2018 au large de la Crimée. Mais ce dégel n’a pas duré bien longtemps : comme annoncé par le Kremlin la semaine passée, de nouveaux désaccords entre parties au conflit sont apparus à propos du statut des provinces de Donetsk et de Louhansk, la Russie reprochant à l’Ukraine de ne pas respecter le plan de paix de Minsk et de poser de nouvelles conditions. Contrairement à ce qu’a affirmé le président américain Donald Trump, cet échange de prisonniers semble ainsi ne pas être « un premier pas de géant vers la paix ».[i]

Frédéric Steputat,  membre du Comité directeur du Forum Ost-West, ce 28 septembre 2019.

Sources :

Espresso diplomatique, Association suisse de politique étrangère, numéro 306 du 24 septembre 2019, Daniela Bühler, « Kein Fortschritt im Ukraine-Konflikt ».

[i] Cité dans le journal Le Monde du 7 septembre 2019, article de Nicolas Ruisseau, « La Russie et l’Ukraine échangent 35 prisonniers chacun, dont le cinéaste ukrainien Oleg Sentsov ».

 

Leserbrief zum Artikel von Thomas Hürlimann, „Mir ist schon die Schweiz zu gross“, Bund vom 23.09.2019

Auf F. Hürlimanns Aussagen bzw. Vorurteile über die EU möchte ich entgegnen:

Der Grund für die Entstehung der damaligen „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ waren gerade die Bemühungen um eine Versöhnung von Deutschland mit Frankreich. Seither hat sich die EU gewandelt und vergrössert. Sie steht jedoch immer noch für eine friedliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit in diesem so vielfältigen Europa und hat in den vergangenen Jahren auch auf dem Balkan stabilisierend gewirkt.

Natürlich ist gerade ein so grosses Gebilde mit der Gefahr von zuviel Bürokratie verbunden und muss immer wieder reformbedürftig. Doch dies kennen wir auch von der Schweiz. Gerade in der heutigen Zeit ist die Zusammenarbeit und Oeffnung statt Trennung und Abschottung gefragt.

Georg Dobrovolny-Mühlenbach, Dr. oec., Forum Ost-West,

Immer noch das alte Denk- Muster im Kreml !

Die alten Machtmechanismen können zwar einige Zeit den Herrschenden dienen, sind jedoch nicht zum Wohle Russlands  bzw. Rossiji.

Die Art und Weise, wie Oleg Senzew von der Krim* bis hinter den Poalarkreis in die Strafkolonie „Weisser Bär“ verschleppt und 4 Jahre gequält sowie an seiner Arbeit als Regisseur behindert wurde, zeigt die immer noch alten Muster der Kreml-Führung. Es geht immer noch zuerst darum,  die Elite des „eroberten“ Landes zu eliminieren. Wozu das alles?

Auch der „Prozess“ war nach dem alten Muster gestrickt: „Wenn du zugibst ein Terrorist zu sein, bekommst du 3 Jahre, sonst 20!“ Drohungen und Gewalt helfen auch dem grössten Land der Erde nicht weiter. Wie haben diese Selbstherrlichen die bald 30 Jahre ihre Freiheit genutzt?Sie reisen doch in der Welt herum und können sehen, wie es anders ginge.

—-

Die Krim gehört völkerrechtlich sowie gemäss dem Abkommen von Budapest der Ukraine. Das „Referendum“ wurde von Moskau gesteuert. Man stelle sich vor: Moskau führt bei den um den Genfer See wohnenden Russen ein Referendum durch. Danach wird das Gebiet zum russischen Territorium deklariert!

Trump ärgert Russen mit Tweet zum Atomraketenunfall

Trump ärgert Russen mit Tweet zum Atomraketenunfall

13.8.2019 – 05:41SDA

US-Präsident Donald Trump bezeichnet den atomaren Unfall auf einem russischen Militärstützpunkt als lehrreich für die USA. 

Aber die USA seien technologisch viel weiter. Das dürfte Wladimir Putin gar nicht gefallen.

Die Vereinigten Staaten «lernten viel» von dieser «Raketenexplosion», kommentierte US-Präsident Donald Trump den russischen Atomraketenunfall im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er führte aber gleichzeitig ins Feld, dass die USA über eine «ähnliche, wenngleich weiterentwickelte» Technologie verfügten.

An «neuen Waffen» gearbeitet

Die russische Atombehörde Rosatom hatte bestätigt, dass die am Donnerstag ums Leben gekommenen Rosatom-Rüstungsexperten an «neuen Waffen» gearbeitet hätten. Allerdings nannte Rosatom keinen konkreten Waffentyp. (probably Skyfall)

Trump: The United States is learning much from the failed missile explosion in Russia. We have similar, though more advanced, technology. The Russian “Skyfall” explosion has people worried about the air around the facility, and far beyond. Not good!

US-Experten gehen aber davon aus, dass es sich bei dieser Waffe um die atomar betriebene Rakete 9M730 Burewestnik handelt. Diese Rakete war im Februar von Präsident Wladimir Putin vorgestellt worden, der sie als «unbezwingbar» und für die gegnerische Luftabwehr als «nicht aufspürbar» bezeichnete.

US-Experte: Trump «bizarr»

Trumps Mitteilung, dass die USA über einen ähnlichen Raketentyp verfügten, wurde von einem US-Experten umgehend in Zweifel gezogen. Die Mitteilung des Präsidenten sei «bizarr», twitterte der Experte für Rüstungsangelegenheiten, Joe Cirincione. Die USA hätten kein Programm für atomar betriebene Raketen.

Cirincione leitet die Stiftung Plougshares Fund, die sich für einen globalen Abbau von Atomwaffen einsetzt. Allerdings dürfte der Tweet die Russen aufgeschreckt haben, wie detailliert die Amerikaner ihre Rüstungsprogramme verfolgen

Il y a 80 ans débutait la Deuxième Guerre mondiale sur le continent européen

„Excuses allemandes aux Polonais, 80 ans après le début de la seconde guerre mondiale“, journal Le Monde, le 1er septembre 2019:

https://www.lemonde.fr/international/article/2019/09/01/excuses-allemandes-aux-polonais-80-ans-apres-le-debut-de-la-seconde-guerre-mondiale_5505074_3210.html

„Il y  a 80 ans, les troupes nazies envahissaient la Pologne – une revue de presse historique“, journal Le Temps, le 1er septembre 2019:

https://www.letemps.ch/opinions/y-80-ans-troupes-nazies-envahissaient-pologne

„Réinventer l’humanisme, pourquoi pas? A condition de ne pas réécrire l’histoire“, Sylvie Kauffmann, journal Le Monde, le 4 septembre 2019:

https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/09/04/reinventer-l-humanisme-pourquoi-pas-a-condition-de-ne-pas-reecrire-l-histoire_5506122_3232.html

Frédéric Steputat, ce 14 septembre 2019.

 

Nuklear Unfall im Weissen Meer am 8. August 2019 im Raketentestgeländes von Njonoksa

Zum nuklearen Unfall im Weissen Meer am 8.August 2019 im Bereich des Raketentestgeländes von Njonoksa*:  Albertus schreibt:

  1. „Es ist typisch für die russische Fahrlässigkeit im Umgang mit der Nukleartechnik sowie die Rücksichtslosigkeit der Herrschenden in der Russländischen Föderation (RF) gegenüber den wie Sklaven gehaltenen Wissenschaftern.
  2. Der Unfall weist auf die Gefährlichkeit des RF-Regimes sowie auf Bestrebungen, Waffen dieser Kategorie (fliegende Kraftwerke) herzustellen, hin.“

3.      Die Gefahren des RF-Regime  werden unterschätzt.

4. „Der Film «Wie ich lernte, die Bombe zu lieben»**von Stan Kubrick aus dem Jahre 1964 widerspiegelt wohl eher die russischen als die heutigen amerikanischen Verhältnisse bei der Entwicklung von Nuklearwaffen sowie beim Umgang damit…. „

*Siehe NZZ vom29.8. 19, S.3, Andreas Rüesch und Chr. Speicher: Klare Hinweise auf Unfall mit Kernreaktor.

**Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben Originaltitel: Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb ist ein satirischer Film von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1964 über den Kalten Krieg und die nukleare Abschreckung.

1989 Orte des Wandelns

RGOW 9/2019: 1989 – Orte des Wandels

rgow cover 2019 9

30 Jahre sind seit den friedlichen Revolutionen von 1989 vergangen, als überall in Europa Menschen für die Freiheit auf die Straßen gingen und zum Zusammenbruch der sozialistischen Regimes beitrugen. Einige Orte dieses Wandels – wie der Runde Tisch in Polen, der Kongress der Volksdeputierten in Moskau, die Erste Ökumenische Versammlung in Basel, das Paneuropäische Picknick in Ungarn, der Baltische Weg, der Wenzelsplatz in Prag und der Ausbruch der Revolution in Timişoara – stehen im Zentrum dieser Ausgabe. Inzwischen ist die Begeisterung einer verbreiteten Ernüchterung über das Erreichte oder eben Nicht-Erreichte gewichen, vielmehr lassen sich 30 Jahre nach dem stürmischen Wendejahr neue Krisen und Herausforderungen beobachten. Der abschließende Beitrag plädiert daher für eine Stärkung der sozialen Grundlagen der Demokratie, um den Aufstieg populistischer politischer Kräfte zu bremsen.

pdfInhaltsverzeichnis und Editorial

Leseprobe:
Priit Rohtmets: Der Tag der baltischen Einheit, der die Welt bewegte

Exemplar bestellen