Milos Zeman gewinnt erste Runde

STICHWAHL IN ZWEI WOCHEN : Milos Zeman gewinnt erste Runde der Präsidentenwahlen in Tschechien

Zeman

Der Amtsinhaber Milos Zeman hat die erste Runde der Präsidentenwahlen in Tschechien gewonnen. Bild: dpa

Bei der Präsidentenwahl in Tschechien geht es auch um die Ost-West-Ausrichtung des Landes. Der pro-russische Amtsinhaber Zeman trifft bei der Stichwahl auf den europafreundlichen Dahos.

Ukraine: How to promote a civil Society?

Question 1: State of the art in Ukraine esp. In East-Donbass?

Answer:  Very poor because of lost national and global cultural traditions and low or weak level of skull peoples of art circles. But main case is extremely poor financing of culture. Our rulers have nothing in common with art and culture.

Question2:  What should be done in order to promote the civil society?

Answer: Hard to promote the civil society in very poor society and when rulers of country hate any form of civil society and do all it not appear, not developed. If any forms of civil society exist here it due to devoted citizens, new rulers.

Goal can be achieved by consolidation efforts of active part of society and rulling cast.

Conclusion: last must be removed.

S.O., Ukraine, Dec 2017

Trennung der Tschecho-Slowakei vor 25 Jahren

„Die Harmonie nach der Scheidung“ von Meret Baumann, Prag

(https://www.nzz.ch/international/die-harmonie-nach-der-scheidung-ld.1343070)

Vor 25 Jahren ging die Tschechoslowakei unter. Die friedliche Trennung gilt als Vorbild.

Aus dem Artikel der NZZ vom 28.12.1017 hat mir am bestens dieser Abschnitt gefallen: „Dafür sind die Ressentiments einer gleichberechtigten Partnerschaft gewichen. Tschechen empfinden Slowaken nicht mehr als Bremsklotz ihrer wirtschaftlichen Entwicklung, und in der Slowakei fühlt man sich nicht mehr gegängelt vom überheblichen Prag. Eine Rivalität besteht im Sport, doch wenn an einem Turnier Tschechien ausscheidet oder nicht teilnimmt, fiebert man am ehesten mit den Slowaken mit – und umgekehrt. Mit Andrej Babis wählte Tschechien jüngst einen aus der Slowakei stammenden Regierungschef, ohne dass seine Herkunft ein Thema gewesen wäre.“

Vielleicht ist es zu der Friedlichen „Scheidung“ nur dadurch gekommen, dass beide Länder von keinerlei fanatischen Religiosität, sondern von unterschiedlichen Geschmäcke angetrieben worden sind. Slowaken haben ihren excelenten Weisswein und „živáńská“, die Tschechen den weltberühmten Pilsner-Bier und Schweinebraten mit Knödel. Jeder trinkt und isst täglich das seine und es herrscht Ruhe im Lande.

Als endlich die Slowakische Eishockey-Mannschaft gegen die Tschechische Mannschaft spielte, freute man sich unter uns Emigranten, dass wir einen auserlesenen Spiel von der höchsten Qualität unter Spezialisten sehen werden.

Hätte man einen Plebiszit durchgeführt, was die Politiker fürchteten, hätte das Volk die Teilung nicht gewollt – sagt man. Wozu zwei Regierungsapparate, Armee usw. zu zahlen? Und für die Politiker zu kämpfen, dazu sind sowohl die Slowaken, als auch die Tschechen intelligent genug, um es nicht zu tun.

Liebe Separatisten, egal wo ihr seid, nimmt euch ein Beispiel. Genauso die Regierungen der Länder, die die Separation mit Gewalt verhindern wollen. Wofür? Wettbewerb bringt ja nur Belebung!

 

Dazu gehört aber noch eines, die traditionelle schweizerische Demokratie-Kultur. Wenn eine Mehrheit etwas beschliesst, ordnet sich die Minderheit freiwillig unter.

Trump, der Terminator der USA

„Die bisherige Aussenpolitik der Trump-Administration hat einen gemeinsamen Nenner: Die durch die früheren Präsidenten der USA hochgehaltenen Prinzipien werden durch Präsident Donald Trump systematisch demoliert. Zu diesem Demolierungsprozess gehörten bisher:
·         das Bashing der europäischen Demokratien, Beleidigungen und Brüskierungen europäischer Staatschefs;
·         Infragestellung und Unterminierung der Glaubwürdigkeit von Allianzen wie der NATO;
·         Beseitigung von den durch Präsident Obama vorbereiteten Freihandelsabkommen der USA-so TPP;
·         schrittweise Aushöhlung bisheriger Abkommen, wie NAFTA und Pariser Klimaabkommen;
·         Bewunderung von Autokraten, wie Wladimir Putin.
Nun hat Donald Trump, trotz der Warnung alter Alliierten der USA, wie Frankreich, einseitig und selbstherrlich Jerusalem als Hauptstadt von Israel anerkannt. ………………………
Dana Allin vom Institut für strategische Studien in London hat einen Aufsatz*

«President Trump, Jerusalem and the future of US diplomacy» mit dem folgenden Satz beendet: «Abandoning one more diplomatic convention may not, it itself, break the bank. But the Trump disruptions are placing a heavy burden on future US diplomacy.»

Sollte sich die durch Trump betriebene Aussenpolitik für zukünftige US-Administrationen lediglich als ein Desaster erweisen, dann könnten diese Administrationen das Desaster einfach zusammenfegen. Leider ist zu befürchten, dass Donald Trump die Demolierung der bisherigen US-Aussenpolitik fortsetzen wird. Dieser Prozess dürfte den durch ihn in Gang gesetzten geopolitischen Abstieg der USA beschleunigen.

Diesen Abstieg werden Russland und China für ihre Ziele ausnützen können. Denkbar ist auch, dass die Weltgemeinschaft als Folge dieser erratischen Aussenpolitik Präsident Trumps in Zukunft die USA als einen failed state – und vor allem nicht zuverlässlichen Partner beurteilen werden. „

Donald Trump wäre in diesem Fall der „Terminator der USA gewesen.“
——
* Allin, D., President Trump, Jerusalem and the future of US diplomacy, The International Institute for Strategic Studies, London, 06 December 2017, P. 2.

NATO im Baltikum: Keine neue Strategie

Die neuen Ankündigungen von der Nato aus Brüssel und die Verlegung der Bataillone in die baltischen Republiken sind keine neue Strategie, sondern eine Verpflichtung der NATO, die bis anhin angeblich wegen Frau  Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht umgesetzt wurde.

Ohne die US-Nuklearwaffen in Europa verkommt aber dieser Schritt zu einem Feigenblatt: Die ins Baltikum verlegten Bataillone würden in einem Ernstfall geopfert werden.

Albert

Press Release Platform of European Memory and Conscience 27.10.2017

Prize of the Platform of European Memory and Conscience 2017 goes to Mr Ilmi Umerov, Crimean Tatar leader in Ukraine

Prague, 27 October 2017. This year’s Prize of the Platform of European Memory and Conscience will be awarded to Mr Ilmi Umerov, deputy head of the Mejlis of the Crimean Tatar People in Crimea, dissident and political prisoner in the USSR and in Russia-occupied Crimea who is just being released from custody and returned to Ukraine today. The Platform member institutions and organisations voted to give the prize to Mr Umerov in recognition of his struggle against totalitarianism, for the ideals of democracy, fundamental human rights and freedoms and the rule of law. 

The Prize will be awarded on 8 November 2017 in Paris, France during the Platform’s conference “100 Years of Communism. History and Memory.“

Mr Ilmi Umerov, deputy head of the Mejlis of the Crimean Tatar people, was most recently convicted in Russia – occupied Crimea for his public statements in support of the territorial integrity of Ukraine. On 27 September 2017, the so-called “Simferopol District Court” in Crimea sentenced him to two year’s imprisonment in a penal colony settlement and banned him from engaging in public activities for two years. On 21 October, Umerov was admitted to hospital because of health problems. On 25 October, Mr Umerov and another political prisoner Akhtem Chiygoz were released from custody. Mr Umerov, who is in poor health, was exiled to Turkey directly from hospital. Eventually, the Kremlin stated that he was “freed on humanitarian grounds.” Mr Umerov is being returned from Turkey to Kyiv, Ukraine today.

 

Neues Sprachengesetz in der Ukraine/New ukrainian language law

Das neue Sprachengesetz in der Ukraine ist nicht dazu geeignet die Probleme der sprachlichen Minderheiten zu lösen, hat jedoch bereits nicht nur die Russischen sondern auch die rumänische, ungarischen usw. Bewohner der Ukraine verärgert. Warum versuchen es die ukrain. Verantwortlichen nicht das Thema -Problem- von den Regionen her anzugehen?

Link (auf Ukrainisch/in Ukrainian):

http://search.ligazakon.ua/l_doc2.nsf/link1/T172145.html

The new ukrainian language law will not solve the existence problems of minority languages in this country. Not only Russian but also Romanian and Hungarian inhabitants are already becoming upset with that new law. Ukrainian representatives should cope with that challenge by dealing directly with the different regions of that multiethnical land.

G. D.

Memento Tschechoslowakei: Invasion 1968 …

Am 13.09. haben wir auf Youtube ein weiteres Interview mit einem Zeitzeugen zum Thema „Memento Tschechoslowakei: Invasion 1968 und Okkupation bis 1990“ veröffentlicht. Die Reaktion der damaligen Bevölkerung auf die Invasion am 21. August 1968 wurde weltweit zu einem anerkannten Beispiel für gewaltlosen Widerstand gegen eine Grossmacht. Daran möchten wir erinnern und weitere Zeitzeugen und Zeitzeuginnen zu Beiträgen inspirieren.

Deutsche Version: https://www.youtube.com/watch?v=cDagR30LZzE&t=36s

Tschechische Version:   https://www.youtube.com/watch?v=yZN6_tUk21M

 

Vingt-six ans d’indépendance pour l’Ukraine

Le 24 août dernier, l’Ukraine a fêté par une grande parade militaire le vingt-sixième anniversaire de son indépendance de l’URSS en présence du remarqué Jim Mattis, ministre de la Défense américain. Ont été également invités à l’événement les ministres de la Défense des pays membres de l’OTAN.

Le président de l’Ukraine Petro Porochenko est revenu à cette occasion dans un discours sur l’accord d’association entrant en vigueur le mois prochain entre Bruxelles et Kiev. Il a affirmé, entre autres, que « la voie de l’Ukraine était actuellement une vaste autoroute euro-atlantique qui mènerait à un objectif : l’appartenance à l’Union européenne et à l’OTAN ».

Cet accord d’association ainsi que l’absence récente de visas de voyages au sein de l’espace Schengen pour les ressortissants ukrainiens sont des symboles forts d’un « changement de cap » historique pour l’Ukraine, i.e. celui de la séparation inéluctable de ce pays d’avec l’ « empire du mal » – termes utilisés par Ronald Reagan pour désigner l’URSS à l’époque des derniers feux de la guerre froide.

Ces événements démontrent une fois de plus que l’Ukraine porte bien son nom, c’est-à-dire un pays « frontière » écartelé entre un destin européen et une histoire liée à la Russie – écartèlement « dopé » par les événements de 2014 dans la région (annexion de la Crimée et conflit du Donbass) et qui nourrira très certainement la propagande de Moscou à l’encontre des pays occidentaux, le tout dans un contexte de campagne présidentielle.

Frédéric Steputat, ce 28 août 2017.

Die USA sagen der Ukraine Hilfe zu…

… mit Waffenlieferungen – beim symbolträchtigen Besuch des Pentagonchefs in Kiew am 24.8.17

Verteidigungsminister Mattis hat bestätigt, dass Washington die

Lieferung von schlagkräftigeren Waffen an die Ukraine erwägt.

Dies erzürnt Russland und stösst in Westeuropa auf Skepsis.

ANDREAS RÜESCH, MOSKAU

Aus der NZZ vom 25. August 2017, Seite 3.