Kategorie-Archiv: Allgemein

Krim und Kim Jong-Un

Die Annexion der Krim durch die RF ignoriert die Verpflichtungen der Vertragsparteien – RF, USA und GB – der Ukraine gegenüber. Die Ukraine hat auf den Garantien von Budapest basierend ihre Nuklearwaffen abgegeben.

 Genau dasselbe erwartet man – vor allem die Nachbarn: Japan China, RF, USA, EU von Kim Jong-Un. Welche garantien erhält Nord-Korea für einen Verzicht?

Die Verletzung des Budapester Abkommens von 1994 bewirkt, dass Nord-Korea kein Vertrauen aufbauen kann in analoge Abmachungen .

 Dies ist ein Besipiel dafür, dass die Kreml-Führung die Folgen ihres eigenen Vertragsbruchs nicht reflektiert bzw. ignoriert, obwohl sie auch direkt betroffen sind….

Frage – Prognose: Die  NK –Generäle werden auf die Nukes nichr verzichten! Dies wäre ihr Selbstmord! Albert

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Budapest Memorandums on Security Assurances, 1994 Confirm the following:

1. The Russian Federation, the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and the United States of America reaffirm their commitment to Ukraine, in accordance with the principles of the Final Act of the Conference on Security and Cooperation in Europe, to respect the independence and sovereignty and the existing borders of Ukraine;

2. The Russian Federation, the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and the United States of America reaffirm their obligation to refrain from the threat or use of force against the territorial integrity or political independence of Ukraine….…….usw. siehe unter Dokumente- www.forumostwest.ch

Georg J. Dobrovolny-Mühlenbach, Dr. oec FORUM OST-WEST 

Erinnerung an My Lai – Vietnam vor 50 Jahren

My Lai. Der Name des vietnamesischen Dorfes steht für das enthemmte Gemetzel im Vietnamkrieg, für die schlimmsten Kriegsverbrechen, die US-Soldaten je begangen haben. Mehr als 500 Vietnamesen wurden damals von den Amerikanern getötet – vor allem Kinder, Frauen und alte Männer.

Das Massaker von My Lai hat sich heute vor genau 50 Jahren ereignet. Kenneth Hodges war dabei. Als Täter. Er sagt heute, den Soldaten sei erzählt worden, das Dorf sei voller Waffen und Vietcong-Kämpfer. «Destroy and kill everything», habe der Befehl gelautet. Auch Pham Thanh Cong war dabei. Als Opfer. Er überlebte, weil seine Mutter sich schützend über ihn gelegt hatte.

Täter und Opfer des Grauens von My Lai in der Reportage «Als die Amerikaner kamen». Hodges ist heute mit sich «im Reinen». Cong erwartet keine Entschuldigung mehr: «Es ist, wie es ist.»

Jürg Sohm, Quelle Der Bund am 16. 3.18

«Заряженность на русофобию беспрецедентна»

Глава МИД РФ Сергей Лавров о новых санкциях, миротворцах в Донбассе и «красных линиях» Москвы

Министр иностранных дел Сергей Лавров в субботу вернулся из трехдневной поездки в Нью-Йорк, где принял участие в двух заседаниях Совбеза ООН и провел ряд встреч. В ходе визита он рассказал корреспонденту “Ъ” Елене Черненко о том, почему нынешний кризис в отношениях с США хуже холодной войны, где у России «красные линии» и что должно произойти, чтобы в Донбассе появились миротворцы ООН.

Читай полностью на:

http://www.kommersant.ru/doc/3526872.

«Советского человечка» защитили от семьи Рауля Валленберга

Мосгорсуд не удовлетворил иск родственников шведского дипломата к ФСБ

Вчера Мосгорсуд признал законным отказ ФСБ выдать документы из дела шведского дипломата Рауля Валленберга, пропавшего в советской тюрьме. Запрос подала племянница дипломата Мари Дюпюи, которая надеялась найти в архивах информацию о других заключенных, которые содержались вместе с Раулем Валленбергом и могли знать подробности его гибели. Однако ФСБ заявила, что раскрытие информации об арестованных «маленьких советских человечках» может повлечь неприятности для их наследников — например, испортить отношения с соседями. Сам иск госпожи Дюпюи в ведомстве посчитали «попыткой» выставить ФСБ «наследниками репрессивного аппарата».

Читай полностью на:

http://www.kommersant.ru/doc/3554943.

Nuklearwaffen werden Jahrzehnte eine geopolitische Realität bleiben

Prof. Dr. Albert Stahel:“ Nuklearwaffen werden Jahrzehnte eine geopolitische Realität bleiben

Der US-Bericht «Nuclear Posture Review 2018» ist ein Beleg dafür, dass auch in Zukunft Nuklearwaffen trotz Abrüstungsgesprächen, das entscheidende Mittel der Geopolitik der Grossmächte sein werden.

Zur Abschreckung des russischen Arsenals mit 2’000 nichtstrategischen Nuklearwaffen (Lenkwaffen, ballistische Flugkörper des Kurzstreckenbereichs, Freifallbomben, Mittelstreckenbomber, Jagdbomber, U-Boot-Abwehr, Torpedos) und als Gegengewicht zur russischen Aushöhlung des INF-Vertrages von 1987 über nukleare Mittelstreckenwaffen, plant das Pentagon in Ergänzung zur Modernisierung des US-Arsenals in Europa die Einführung neuer nichtstrategischer Nuklearwaffen.[20] Als zusätzliches Druckmittel gegenüber Moskau wollen die USA eine kleine Zahl der vorhandenen nuklearen Gefechtsköpfe von U-Boot-gestützten ballistischen Flugkörpern durch Gefechtsköpfe kleinerer Sprengkraft ersetzen. Des Weiteren soll die Abschreckungswirkung gegenüber den russischen nichtstrategischen Nuklearwaffen durch die Entwicklung und Einführung eines modernen seegestützten Marschflugkörpers (Sea-Launched Cruise Missile(s)) mit einem nuklearen Gefechtskopf erhöht werden“

Von: Newsletter Strategische Studien [mailto:sekretariat@strategische-studien.com]
Gesendet: Freitag, 23. Februar 2018 03:43
An: gd@forumostwest.ch
Betreff: Newsletter Strategische Studien

100 Jahre Ukraine

https://www.srf.ch/sendungen/kontext/die-ukraine-zwischen-nato-und-grossem-bruder

Am 25. Januar 1918 erklärte sich die Ukraine selbständig.

Radio srf brachte am 24.1.2018 dazu eine sehr informative Sendung mit Prof. Dr. Andreas Kappeler.

Die Ukraine: Zwischen NATO und Grossem Bruder

„Am 25. Januar 1918 erklärte sich die Ukraine für unabhängig. Die neue, sowjetische Regierung unter Lenin und Trotzki hatte den ethnischen Minderheiten das Recht auf staatliche Selbständigkeit zugesichert. Tatsächlich hatte die ukrainische Republik nur drei Jahre Bestand.

Die Ukraine und Russland haben gemeinsame Ursprünge: die Kiewer Rus’, einen Herrschaftsverband am Handelsweg von der Ostsee zum Schwarzen Meer, der sich im 9. Jahrhundert bildete. Über die Jahrhunderte rückten Russland und das, was heute die Ukraine ist, mal näher zusammen, mal weiter auseinander.

Der bewaffnete Konflikt zwischen den beiden Staaten, der seit 2014 besteht, sei im historischen Kräftespiel nicht angelegt gewesen, sagt der Osteuropahistoriker Andreas Kappeler, der zeichnet das ukrainisch-russische Verhältnis über die Jahrhunderte nach.“

Siehe auch: http://www.forumostwest.ch/pdf/News/Donbas.pdf

Milos Zeman gewinnt erste Runde

STICHWAHL IN ZWEI WOCHEN : Milos Zeman gewinnt erste Runde der Präsidentenwahlen in Tschechien

Zeman

Der Amtsinhaber Milos Zeman hat die erste Runde der Präsidentenwahlen in Tschechien gewonnen. Bild: dpa

Bei der Präsidentenwahl in Tschechien geht es auch um die Ost-West-Ausrichtung des Landes. Der pro-russische Amtsinhaber Zeman trifft bei der Stichwahl auf den europafreundlichen Dahos.

Trump, der Terminator der USA

„Die bisherige Aussenpolitik der Trump-Administration hat einen gemeinsamen Nenner: Die durch die früheren Präsidenten der USA hochgehaltenen Prinzipien werden durch Präsident Donald Trump systematisch demoliert. Zu diesem Demolierungsprozess gehörten bisher:
·         das Bashing der europäischen Demokratien, Beleidigungen und Brüskierungen europäischer Staatschefs;
·         Infragestellung und Unterminierung der Glaubwürdigkeit von Allianzen wie der NATO;
·         Beseitigung von den durch Präsident Obama vorbereiteten Freihandelsabkommen der USA-so TPP;
·         schrittweise Aushöhlung bisheriger Abkommen, wie NAFTA und Pariser Klimaabkommen;
·         Bewunderung von Autokraten, wie Wladimir Putin.
Nun hat Donald Trump, trotz der Warnung alter Alliierten der USA, wie Frankreich, einseitig und selbstherrlich Jerusalem als Hauptstadt von Israel anerkannt. ………………………
Dana Allin vom Institut für strategische Studien in London hat einen Aufsatz*

«President Trump, Jerusalem and the future of US diplomacy» mit dem folgenden Satz beendet: «Abandoning one more diplomatic convention may not, it itself, break the bank. But the Trump disruptions are placing a heavy burden on future US diplomacy.»

Sollte sich die durch Trump betriebene Aussenpolitik für zukünftige US-Administrationen lediglich als ein Desaster erweisen, dann könnten diese Administrationen das Desaster einfach zusammenfegen. Leider ist zu befürchten, dass Donald Trump die Demolierung der bisherigen US-Aussenpolitik fortsetzen wird. Dieser Prozess dürfte den durch ihn in Gang gesetzten geopolitischen Abstieg der USA beschleunigen.

Diesen Abstieg werden Russland und China für ihre Ziele ausnützen können. Denkbar ist auch, dass die Weltgemeinschaft als Folge dieser erratischen Aussenpolitik Präsident Trumps in Zukunft die USA als einen failed state – und vor allem nicht zuverlässlichen Partner beurteilen werden. „

Donald Trump wäre in diesem Fall der „Terminator der USA gewesen.“
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* Allin, D., President Trump, Jerusalem and the future of US diplomacy, The International Institute for Strategic Studies, London, 06 December 2017, P. 2.

Neues Sprachengesetz in der Ukraine/New ukrainian language law

Das neue Sprachengesetz in der Ukraine ist nicht dazu geeignet die Probleme der sprachlichen Minderheiten zu lösen, hat jedoch bereits nicht nur die Russischen sondern auch die rumänische, ungarischen usw. Bewohner der Ukraine verärgert. Warum versuchen es die ukrain. Verantwortlichen nicht das Thema -Problem- von den Regionen her anzugehen?

Link (auf Ukrainisch/in Ukrainian):

http://search.ligazakon.ua/l_doc2.nsf/link1/T172145.html

The new ukrainian language law will not solve the existence problems of minority languages in this country. Not only Russian but also Romanian and Hungarian inhabitants are already becoming upset with that new law. Ukrainian representatives should cope with that challenge by dealing directly with the different regions of that multiethnical land.

G. D.